Autorenblog

Freitag, 27. Mai 2016

Selten so viel Spaß gehabt - eine nicht ganz alltägliche Umfrage




Hi Leute

ich bin Mike. Mir gehört das Cafe Anderson in Bremen, das meine Cousine leitet. Ich bin mit Jo, einer der Angestellten, zusammen. 

Es war ein harter Kampf, bis ich sie endlich hatte, also ... ähm ... rumgekriegt hatte, ihr wisst schon, was ich meine ...

Nun ja, lange Rede kurzer Sinn, wir sind glücklich miteinander. Es ist heiß mit ihr und nie langweilig, denn aus dem gehemmten Kaktus ist eine toughe Frau geworden, seit wir das blöde Problem mit ihrer Familie gelöst haben. Trotzdem grinst sie andere Typen an, mit Vorliebe gafft sie auch auf deren Ärsche. Und wenn ich sie frage, ob mein Arsch nicht ausreichend genug ist, grinst sie auch nur. Also mal ehrlich, was sagt ihr dazu? Machen eure Weiber das auch?



Sean Fleming (Kapitän der Polyantha): 
Protagonisten aus dem Roman „Diese eine Liebe - Wellentänzer“ 
von Annette Schmitz, Bookshouse, Januar 2016

http://www.annette-schmitz.net/

(lacht) „Wenn sie einem anderen Kerl nachsieht, mache ich mir höchstens Sorgen, dass das nach hinten losgeht. Das passiert bei Elisa nämlich ständig. Einmal, wir hatten nach einer Woche auf See im Hafen von Antigua angelegt und wollten gerade die Hafenpapiere erledigen, als uns so ein blasierter Schönling über den Weg lief. Davon gibt´s da viele. Sie starrt ihm nach, obwohl ich neben ihr gehe, setzt sogar die Sonnenbrille ab - und rennt voll gegen einen Poller. Poller? Nein? Diese Dinger, an denen die Taue von Schiffen festgemacht werden. Ich konnte sie gerade noch erwischen, bevor sie ins Hafenbecken gefallen wäre. Und was macht sie als Erstes, als sie wieder richtig steht? Schaut sich hochrot um, ob der Typ es gesehen hat. Am liebsten hätte ich sie doch noch ins Wasser geschubst, aber dann hätte ich sie rausholen müssen. So schlecht, wie sie schwimmt. Sie hat mich auf ihre treuherzige Art angesehen und gesagt, das wäre ein bekannter Schauspieler gewesen und der hätte sie schon immer an mich erinnert.  Tja,  sie raubt mir den letzten Nerv, aber was soll ich machen? Es ist Elisa.“




Isak
Protagonist aus „Power Play – Opalherz“


„Einem anderen auf den Arsch glotzen?
Julie tanzt Salsa in ihrer Freizeit, ich hab schon Mühe, ihre Tanzpartner nicht zu lynchen, weil sie nur zusammen tanzen. Würde sie einem andern hinterhersteigen, würde ich sie fesseln und ihren süßen Arsch so lange spanken, dass sie eine Woche lang nur noch stehen oder auf dem Bauch liegen kann!“



Jana 
aus  „Wenn du gehst“

"Das ist ja wohl hier keine reine Männerplauderei, oder?  Wie ich das finde, wenn mein Freund einer anderen hinterher sieht? Tja, vor kurzem hätte ich entspannter darauf geantwortet. Da war ich aber auch noch überzeugt, dass Sven mich liebt. Dass es keinen Grund zur Eifersucht gibt. Lass ihn gucken, hätte ich mir gesagt. Ich riskiere selbst ganz gerne mal einen Blick. Von dieser Aussage bin ich gerade weiter entfernt, als die Erde von der Sonne. Meinungen ändern sich nämlich, wenn man den eigenen Verlobten mit der besten Freundin im Bett erwischt. Plötzlich ist Eifersucht ein ziemlich großes Thema. Ich habe keine Ahnung wie es weitergeht. Ob ich ihm verzeihen kann. Und egal, ob er es sein wird oder ein anderer. Ein fader Beigeschmack wird immer bleiben, wenn sein Blick über den Körper einer anderen gleitet."



Liam
aus "Rache der Eitelkeit", Into the dusk 6

"Was ist das nur für eine Frage? 
Wieso sollte meine Liebste überhaupt hinter einem Anderen her gucken? Schließlich gibt es an mir genug zu sehen. Aber falls doch einer ständig um sie herumschwirren sollte, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, könnte es sein, dass er irgendwann in einer ganz finsteren Ecke verschwindet - in einer ganz ganz finsteren."






Leon
aus "Die Entführung des Kolibris", Verlag Plaisir d'Amour 2016

"Wenn Mona einem anderen Arsch hinterher sieht, lege ich sie übers Knie und beschäftige mich mit ihrem Arsch... also, wo ist das Problem?"









  
Mia 
aus Mia-Rache ist sexy, Verlag Droemer-Knaur, feelings

"Klar mache ich das auch. Damit hat ja alles angefangen, also damit, dass mein Freund Kai anderen Frauen nicht nur auf den Allerwertesten geguckt hat, sondern gleich viel mehr. Da wollte ich ihm natürlich nicht nachstehen. An die Konsequenzen habe ich in dem Moment gar nicht gedacht ..."





Juliane 
aus „Goryydon-Saga – Der Zauberspiegel“ (und „Die Zauberschatten“ und „Die Feuerklinge“):

„Ich misch mich auch mal in eure Unterhaltung ein: warum sollte ich einem anderen Mann hinterherschauen? Klar, es gibt schon ein paar heiße Typen hier, aber der einzige, der mir etwas bedeutet, ist mein Seelengefährte. Wir würden füreinander sterben … und so wie die Dinge stehen, könnte das tatsächlich der Fall sein.“




***



Freitag, 6. Mai 2016

Planung ihres ersten Dates

Heute gestaltet sich die Diskussion zwischen Autorin und Protagonisten mal wieder schwierig:

Vorgespräch mit ihr

Autorin: „Heute habt ihr euer erstes Date.“
Protagonistin: „Wo denn?“
Autorin: „In einem Vier-Sterne-Restaurant.“
Protagonistin: „Iiiih! Neee!!!“
Autorin (reißt die Augen auf): „Wie bitte?“
Protagonistin: „Dann versteh ich die Karte nicht und kenne mich mit den verschiedenen Gabeln nicht aus. Das ist peinlich.“
Autorin (verdreht die Augen): „Wo willst du denn sonst hin?  In eine Pommesbude?“
Protagonistin stöhnt: „Irgendwas normales, Pizzeria, oder so.“
Autorin überlegt. „Mhm…. mal sehen… ja, die Idee ist nicht schlecht. Du könntest Spagetti bekommen und bekleckerst dein Kinn. Dann kann er sanft mit dem Daumen  den Ketchup wegstreichen und ihn anschließend abschlecken… das prickelt.“
Protagonistin: „Nee, du spinnst wohl, das sieht ja aus, als ob ich zu doof zum Nudelessen bin.“
Autorin grinst.
Protagonistin: „Wehe. Ich versaue dir die Szene, ich schwör’s.“
Autorin zuckt mit den Schultern. „Mach einen besseren Vorschlag.“
Protagonistin: „Ähm… er könnte mich mit einem romantischen Picknick überraschen. In der Natur…. nur er und ich…“ Ihr Gesicht bekommt einen leicht verblödeten Ausdruck.
Autorin (nachdenklich auf dem Stift kauend): „Picknick… Natur… ja… da könnte was draus werden....“

 Vorgespräch mit ihm

Autorin: „Heute habt ihr euer erstes Date.“
Protagonist: „Oh, wow. Klasse. Wo denn?“
Autorin (vorsichtig): „Picknick? Natur?“
Protagonist (verzieht das Gesicht): „Das ist nicht dein Ernst!“
Autorin zuckt mit den Schultern. „Sie stellt sich das ganz romantisch vor.“
Protagonist stöhnt: „Es hat doch gestern noch geregnet. Der Boden ist feucht, dann kriegen die Jeans grüne Flecken vom Gras und das geht beim Waschen nicht raus.“
Autorin: „Dann nimmst du eben eine dicke Decke mit.“
Protagonist: „Und dann die Ameisen. Sie ist doch die erste, die rumschreit, wenn irgendwo was krabbelt.“
Autorin: „Ich dachte ja auch eher an Pizzeria.“
Protagonist brummt unzufrieden. „So was Gewöhnliches ist auch blöd. Können wir nicht in ein Sterne-Restaurant gehen?  Ich würde ihr schon gerne richtig was bieten.“
Autorin seufzt. „Das war mein Plan, aber sie hat Angst, dass sie sich vor dir blamiert, weil sie sich mit den Gabeln nicht auskennt.“
Protagonist grinst. „Klasse. Ich liebe es, wenn sie rot wird.“
Autorin: „Alter Macho.“
Pratogonist: "Was?  Das gefällt ihr doch!"
Autorin: "Doch nicht so!"
Protagonist verträumt.  “Dann zittern ihre zarten Fingerchen, sie sieht mich ratlos zweifelnd an und ich rette sie.“

Autorin verdreht die Augen. „Vor Gabeln und Löffeln... Männer!“


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