Sonntag, 28. Mai 2017

Einblick in den Autorenalltag


Viele Leute glauben, Liebesromane zu schreiben, wäre ein lockerer Job. Man setzt sich gemütlich hin, beginnt zu träumen und ganz nebenbei tippt sich die Geschichte von alleine.
So ist es aber nicht. Ein Autorenleben kann manchmal ganz schön stressig sein … beispielsweise wenn der Tag so beginnt:

Protagonist tippt auf den Laptop: „Schreibst du heute endlich weiter an meiner Geschichte?“
Autorin: „Ich muss erst Buchführung machen und einkaufen. Wäsche waschen ist auch überfällig.“
Protagonist: „Aber ich will sie endlich in meinem Bett.“
Protagonistin genervt stöhnend zur Autorin: „Geh an Deine Buchführung.“
Protagonist zur Protagonistin: „Willst du etwa nicht in mein Bett?“
Protagonistin seufzend: „Nein.“
Autorin reißt die Augenbrauen hoch. „Was? Du willst meinen Plot durcheinanderbringen?“
Protagonist nickt Protagonistin zu. „Da siehst du was Du anrichtest, jetzt kann sie heute Nacht nicht schlafen.“
Protagonistin: „Dann hätte sie mir einen charmanteren Kerl aussuchen müssen.“
Autorin verdreht die Augen. „Ich gehe jetzt Buchführung machen.“
Protagonist: „Schreibst Du sie mir dann heute Nachmittag in mein Bett?“
Autorin: „Vielleicht.“
Protagonistin: „Ich fände besser, wenn ich im nächsten Kapitel noch einen Typen kennenlerne und dann eine Entscheidung treffen darf.“
Protagonist an Autorin: „Du hörst ja wohl hoffentlich nicht auf sie.“
Autorin: „Das wäre vielleicht eine nette Episode am Rande.“
Protagonistin: „Oh ja, einen Millionär bitte, in Anzug und weißem Hemd und braungebrannt muss er sein.“
Protagonist an Protagonistin: „Du hast sie doch nicht mehr alle. Wenn sie so einen reinschreibt, steige ich aus.“
Protagonistin: „Hey, Autorin! Wo rennst Du denn hin?“




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