Samstag, 22. Juli 2017

Der Kampf ums Facebook Like

Liebe Kollegen / Kolleginnen, liebe Leser / Leserinnen, liebe Freunde beiderlei Geschlechtes

wir Schreiberlinge machen Werbung auf  Facebook, um Lesern und Leserinnen unsere Bücher zu zeigen. Und wir alle haben Existenzängste, denn das böse Facebook schränkt bekannterweise ständig die Reichweite ein, um uns alle zu ärgern. Also muss man sich doch gegenseitig alles liken, was nur zu liken geht, damit wir wenigstens das Gefühl haben, sichtbar zu sein, in dieser großen imaginären Internetwelt.

Bei mir sieht die Rechnung so aus:

Ich habe 951 Freunde (auf facebook, nicht in echt). Wenn die alle einmal am Tag etwas posten, muss ich 951 Posts lesen. Viele davon posten aber mehrmals, so komme ich locker auf gefühlte 2000 Posts.
Nebenbei habe ich noch ein paar interessante Seiten abonniert, auf denen auch regelmäßig etwas geschrieben wird und natürlich bin ich Mitglied in einigen Gruppen, von denen ich die Beiträge diverser anderer Mitglieder zu sehen bekomme.  Alles in allem müsste ich mehrere Stunden am Tag vor dem Facebookbildschirm verbringen, um alles zu sehen und zu liken, was auf meinem Monitor erscheint.

Hinzu kommt: Facebook merkt sich, was ich like und zeigt mir daraufhin die Informationen, von denen es aufgrund meiner vorherigen Likes annimmt, dass ich sie sehen möchte. Das ist Manipulation. Es verändert meine Sicht auf die Dinge der Welt.
Das finde ich doof, denn ich entscheide ganz gern selbst, was ich sehen und denken möchte.

Viele Freunde posten Informationen, die mich gar nicht interessieren, deswegen habe ich sie nicht mehr abonniert. Freunde von mir interessiert vielleicht gar nicht, was ich zu sagen habe, deswegen haben sie mich nicht abonniert. Vermutlich bin ich mit einigen Leuten "befreundet" und wir hören gegenseitig nichts voneinander, weil wir uns nicht abonniert haben, weil wir uns gar nicht füreinander interessieren.

Ganz schön tüddeliger Schwachsinn, das ganze System, oder?

Wenn ich also Eure Beiträge nicht kommentiere oder like, habe ich sie vermutlich ganz einfach nicht gesehen.

Ihr kennt das? Ihr postet genau aus dem Grund die gleichen Inhalte fünfzig mal am Tag? Damit ich sie auf jeden Fall zu Gesicht bekomme?

Euch habe ich eventuell nicht mehr abonniert, weil ich Eure immer gleichen Posts so oft gesehen habe, dass ich von meinen anderen Freunden kaum noch was auf den Bildschirm bekam.  Das war doof. Tut mir leid.

Schlussfolgerung?

Facebook  ist überlaufen.  Ich denke deswegen darüber nach, einen regelmäßigen Newsletter zu versenden. Bitte gebt mir doch mal in den Kommentaren oder per kurzer Mitteilung über meine Homepage www.liebelesenleben.de  ein Feedback darüber, ob Ihr gerne neues von mir per Email mitgeteilt bekommen würdet. Vielen Dank!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Ihr einen Roman gelesen habt, der Euch gefiel, bitte hinterlasst eine kurze Bewertung auf Eurem Kaufportal und erzählt im ganz normalen Leben euren echten Freunden von diesem Buch, wir Autoren danken es Euch.

Herzlichst

Sara-Maria Lukas








1 Kommentar:

  1. Ich wäre sehr an einem Newsletter interessiert.
    Facebook habe ich schon vor 3 Jahren aus meinem Leben verbannt. Das einzige was ich vermisse ist das ich oft nur über Umwege von neuen Büchern meiner Lieblings Autoren erfahre.
    Liebe Grüße und mach weiter so.

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