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Mittwoch, 16. Mai 2018

Lesepröbchen Eiskalte Blicke - mitten ins Herz

Nachdem Lara sich von ihrem brutalen Ehemann befreit hat, konzentriert sie sich auf ihre Arbeit als Geschäftsführerin eines Restaurants in Silver Hill, Montana.
Joshua saß unschuldig im Gefängnis und wird nie wieder einem Menschen trauen. Als er auf Bewährung entlassen wird, nimmt er den von einem Freund vermittelten Job in der Küche eines Restaurants an.
Lara und Joshua - die arrogante kühle Geschäftsfrau und der verbitterte Bad Boy - prallen aufeinander. Geprägt von ihren Lebenserfahrungen, hassen sie sich, ohne sich wirklich zu kennen. Verbitterte Herzen prallen eiskalt aufeinander, bis sie sich zum ersten Mal berühren.
Als Laras Leben von einem Stalker bedroht wird und Joshua in Verdacht gerät, muss er sie beschützen und den wahren Verbrecher finden, um nicht selbst wieder unschuldig im Gefängnis zu landen ...


Eiskalte Blicke - mitten ins Herz

Nachdem Lara sich von ihrem brutalen Ehemann befreit hat, konzentriert sie sich auf ihre Arbeit als Geschäftsführerin eines Restaurants in Silver Hill, Montana.

Joshua saß unschuldig im Gefängnis und wird nie wieder einem Menschen trauen. Als er auf Bewährung entlassen wird, nimmt er den von einem Freund vermittelten Job in der Küche eines Restaurants an und macht sich daran, die Ranch seines Vaters wieder aufzubauen.

Lara und Joshua - die arrogante kühle Geschäftsfrau und der verbitterte Bad Boy und Cowboy, prallen aufeinander. Geprägt von ihren Lebenserfahrungen, hassen sie sich, ohne sich wirklich zu kennen. Verbitterte Herzen prallen eiskalt aufeinander, bis sie sich zum ersten Mal berühren.

Als Laras Leben von einem Stalker bedroht wird und Joshua in Verdacht gerät, muss er sie beschützen und den wahren Verbrecher finden, um nicht selbst wieder unschuldig im Gefängnis zu landen ...

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Textpröbchen 


Als es an der Tür klopft, zuckt sie zusammen. Für eine Weile hat sie tatsächlich vergessen, dass dieser Typ heute kommt. Mist, sie hätte ihn lieber im Restaurant empfangen sollen, schließlich saß er jahrelang im Knast. Wer weiß, wie so einer reagiert, wenn er mit einer Frau allein in einem Raum ist.
Ja.“
Sie drückt die Schultern zurück und sieht über den Bildschirmrand nach vorne. Ihr Blick klebt wie hypnotisiert an der sich senkenden Klinke, und ihre Hände formen sich zu Fäusten, als die Tür aufgeht. Im Rahmen erscheint ein Mann, für den das Büro zu klein zu sein scheint. Er ist mindestens einen Kopf größer als sie. So riesig hat sie ihn nicht in Erinnerung. Er trägt die Haare militärisch kurz und zeigt keine Gefühle. Seine Mimik wirkt, im wahrsten Sinne des Wortes, wie in Stein gemeißelt. Es ist nicht mehr das Gesicht des trotzigen Jugendlichen, das sie auf den Fotos im Internet gesehen hat, sondern das eines Mannes. Breite Wangenknochen, der ausgeprägte Kiefer und ein spitzes Kinn lassen ihn dominant und hart wirken. Er hat sich nicht rasiert. Bartstoppeln entlang der Kinnkonturen. Kleine Falten in den Augenwinkeln und eine blasse Narbe auf der Wange zeugen von Lebenserfahrung. Aus tiefblauen Augen sieht er ihr direkt ins Gesicht. Sein Blick wirkt gleichgültig, als wenn die Situation für ihn keinerlei Bedeutung hätte.
Lara Miller?“, fragt er knapp mit tiefer, rauer Stimme.
Ja.“
Joshua Mason.“
Bitte.“ Sie deutet auf den Stuhl an der Wand gegenüber des Schreibtisches und zieht die Hand schnell wieder zurück. Warum zittern ihre Finger? Das ist doch nicht zu fassen?
Er nickt knapp, tritt ein und schließt die Tür hinter sich. Dann greift er mit einer Hand die Lehne des Stuhls, holt ihn heran und setzt sich. Seine Bewegungen sind von ruhiger Gelassenheit. Lara hat Zeit, ihn zu mustern und muss den Anreiz unterdrücken, aufzuspringen und rückwärts zu gehen, um möglichst viel Platz zwischen sich und diesen Mann zu bringen. Er ist wie ein Cowboy oder Farmer gekleidet, verwaschene Jeans, ein blaues Hemd, darüber eine gefütterte, ausgeblichene Jeansjacke, die offen steht, sodass die Konturen beeindruckend ausgeprägter Muskeln unter der Kleidung zu erkennen sind. Seine Schultern sind breit, vermutlich doppelt so breit wie ihre. Er schluckt, der Adamsapfels an seiner Kehle hüpft.
Sie kennt diese Typen. Lara ist selbst darauf reingefallen. Mit ihrer Kraft und rauen Dominanz beeindrucken sie jede Frau. Es kribbelt im Bauch, wenn so Einer Interesse zeigt. Heute weiß sie, dass man diesen Männern nicht trauen darf. Ein dummes Mädchen wie Betty weiß das noch nicht. Solche Kerle ziehen ihr Ding durch und wer dabei auf der Strecke bleibt, ist ihnen egal. Arthur ist verrückt, ihn anzustellen. Sobald der mitbekommen hat, wo die Tageseinnahmen aufbewahrt werden, wird er sie stehlen und abhauen. Da geht sie jede Wette ein.
Er ist ihr körperlich so extrem überlegen, dass sie absolut wehrlos wäre, würde er sie angreifen. Unwillkürlich hat sie den Drang, sich größer zu machen. Sie schiebt die Schultern nach hinten und streckt das Kinn vor.
Sie wissen, wer ich bin?“, fragt er lässig. Seine tiefe, raue Stimme, scheint Schwingungen durch den Raum zu schicken, die körperlich spürbar sind. Lara hebt den Kopf etwas höher und nickt. „Natürlich.“
Er lehnt sich zurück und neigt leicht das Gesicht, sodass er sie mit schrägem Blick mustern kann, was er auch ungeniert tut. „Arthur sagt, wir kennen uns aus unserer Kindheit.“
Nicht wirklich. Wir sind lediglich in die gleiche Schule gegangen.“
Er nickt knapp, und Laras Blick wird von seinen vollen Lippen angezogen, denn seine Mundwinkel zucken. Für einen Moment entdeckt sie die freche Arroganz in seiner Mimik, die er als Junge ständig aufgesetzt hat. Unwillig runzelt sie die Stirn. „Arthur sagte ...“, sie räuspert sich, „dass Sie ...äh ...“
Ich habe die letzten Jahre im Knast gesessen und brauche einen Job, Mrs. Miller.“ Er betont das Missis und ihren Namen provozierend ironisch. Frech. Arsch.

                                           (Urfassung vor Lektorat und Korrektorat)

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